Die transformative Bildung oder das transformative Lernen ist in aller Munde, seit der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen im Jahr 2011 das Gutachten „Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ vorgestellt hat. Akteur*innen aus dem Globalen Lernen, aus der BNE oder aus der (macht)kritischen politischen Bildung diskutieren seitdem angeregt darüber, ob es sich um einen Paradigmenwechsel oder bloß ein neues >>Buzzword<< handelt. Jenseits anspruchsvoller theoretischer Debatten fragen sich  viele Aktive in der Bildungsarbeit, was transformative Bildung in der Praxis eigentlich auszeichnet? Nach welchen Kriterien kann beurteilt werden, ob Bildungsveranstaltungen oder Bildungsmaterial transformativ wirken?

In diesem Fachtag werden wir uns auf die Umsetzungsebene fokussieren. Wie kann eine transformative Bildungspraxis aussehen? Wie können Perspektiven aus dem Globalen Süden darin Raum haben, ohne koloniale Fallstricke zu bedienen? Und welche Rolle spielt dabei unsere Haltung als Aktive der Bildungsarbeit? Darüber diskutieren wir am Beispiel ausgewählter Bildungsmaterialien und beziehen machtkritische Impulse mit ein.

2. Dezember 2020, 14:00 bis 18:00 Uhr

Referent:innen: Maike Timmermann & Simon Toewe (F3_kollektiv.bilden, suchen, verändern)

Ort: online via Zoom (Einwahllink wird nach der Anmeldung verschickt)

Anmeldung bitte bis zum 30.11.2020 an mt.herrera-vivar@epn-hessen.de

Eine Kooperationsveranstaltung von EPN Hessen, Hessische Fachpromotorin für Globales Lernen und das Zentrum Oekumene